Opposition um jeden Preis?

Bild von Peggy und Marco Lachmann-Anke auf Pixabay

Die nächste Hürde ist genommen, die Stadtratsfraktionen stimmen der weiteren Planung zur Realisierung des Neubaus der Sozialtherapeutischen Einrichtung Lindau, genannt STE, nördlich der alten Volksschule zu.

Von der Opposition, CSU und Bürgerliste Miteinander, wurde Kritik geübt an einer fehlenden Bürgerversammlung sowie einer mangelhaften Beurteilung alternativer Standorte.
Herr Eibauer hat Recht, die letzte Bürgerversammlung war im Jahr 2019. Das ist eine lange Zeit, aber bitte, die Coronarestriktionen haben es bisher verhindert, Bürgerversammlungen abzuhalten, soweit müsste es den Kritikern bekannt sein.
Seit 2018 wußte die ehemalige Bürgermeisterin Frau Höcherl vom drohenden Wegzug der STE aufgrund der gesetzlichen Vorgaben zur Wohnsituation. Hier hätte die damalige Stadtratsmehrheit sich bereits auf die Suche nach alternativen Standorten machen können.
Die jetzigen Bürgermeister Herr Kreuzer und Herr Hopfner haben von sich aus Kontakt mit der Heimleitung STE aufgenommen, um die Chancen eines Verbleibs zu eruieren. Das einzige im Besitz der Stadt befindliche Grundstück in einer entsprechenden Größenordnung ist der aufgelassene Schulsportplatz, dessen Eignung sowohl vom Investor, der Heimleitung sowie dem Landratsamt bestätigt wurden. Alternativen sind schlichtweg nicht vorhanden, weil seit Jahrzehnten die Vorgängerregierungen es versäumt haben, Grundstücke zu erwerben, die sich für Wohn- und Gewerbegebiete bzw. Sondergebiete eignen würden.
Es wird auch gleich weiter gedacht. Die vorgesehene Lage der STE ist sogleich so ideal, daß mit einem Hackschnitzelheizwerk nicht nur die STE sondern auch die alte Hauptschule und das Seniorenzentrum, wenn es denn kommt, mit Wärme versorgt werden könnten.


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