Über die Sinnhaftigkeit von Spielregeln

Bild von Peggy und Marco Lachmann-Anke auf Pixabay

Von Anfang an pflegt Bürgermeister Kreuzer eine gänzlich andere Informationspolitik als die vormalige Bürgermeisterin, Frau Höcherl, CSU. Und dies ist gut so, denn nur ausreichend informierte Stadträte können ihre Verantwortung gegenüber den Schönseer Bürgern in vollen Umfang wahrnehmen.

So fühle ich mich als neues Mitglied des Stadtrates vor den Sitzungen vollumfänglich informiert, um bei den Tagesordnungspunkten in den Stadtratssitzungen sachlich diskutieren zu können.
Darüberhinaus bleibt auch ausreichend Zeit um bei der Verwaltung gegebenenfalls um zusätzliche Information zu bitten und selbstredend unterliegen diese Informationen einer vereinbarten Vertraulichkeit.
Diese Vertraulichkeit wird allerdings zur Zeit nicht von allen Stadträten und Fraktionen gleichermaßen gewürdigt, ansonsten hätte der 1. Bürgermeister Kreuzer es nicht als anmaßend empfunden, wenn Informationen von einer Fraktion dazu benutzt werden, sich in laufenden Abstimmungen zwischen Bürgermeister und z. B. betroffenen Bauwerbern einzumischen. Ein derartiges eingrätschen in laufenden Verhandlungen ist nicht nur ungewöhnlich, sondern untergräbt in außerordentlicher Weise die Interessen der Stadt!

ONETZ.DESchönseer Bürgermeister zückt die gelbe Karte.
Reinhard Kreuzer moniert zum Ende der jüngsten Sitzung, dass “Teile des Stadtrates bei gewissen Sachen vorauseilend tätig werden”. Er sieht dies als Untergrabung seiner Person. Auch etliche Anfragen aus dem Gremium liegen vor

Reinhard Kreuzer kritisiert das Verhalten von einigen Stadträten bei laufenden Bauangelegenheiten. (Bild: Portner)

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