Ein böses Erwachen auf der Stadtratssitzung zum Haushaltsplan 2020



Es trat genau das ein, was der neue Bürgermeister Herr Kreuzer aufgrund seiner Stadtratstätigkeit befürchtet hatte.
Bei der Erstellung des Haushaltsplanes musste er aufgrund der Ausgaben der letzten Jahre feststellen, dass seine Vorgängerin, die ehemalige Bürgermeisterin und jetzige stellvertretende Landrätin, Frau Birgit Höcherl, schlechte Finanzen hinterlassen hat.
Auf den ersten Blick scheint ein Schuldenstand von 0,00 Euro und eine Rücklage in Höhe von 1,2 Millionen Euro zum 01. Januar 2020 ein gutes Polster für die Zukunft zu sein, doch der Schein trügt ganz gewaltig!!

Obwohl er nur einige in die Zukunft gerichtete neue Maßnahmen wie z. B. Erhöhung der kommunalen Zuschüsse für private Maßnahmen im Rahmen der Städtebauförderung in den Haushaltsplan des Jahres 2020 eingesetzt hat, wird durch die Restfinanzierung der laufenden Bauprojekte seiner Vorgängerin die gesamte Rücklage von 1,2 Millionen Euro aufgebraucht.

Aber das reicht noch nicht aus!

Zusätzlich sind noch Kreditaufnahmen in Höhe von fast 1,6 Millionen erforderlich um den Haushalt 2020 ausgleichen zu können. Somit tritt er praktisch sein Amt des ersten Bürgermeisters unter dem Strich ohne Rücklagen und mit einer Schuldensumme von 1,6 Millionen Euro an!

Obwohl umfangreiche Sparmaßnahmen beschlossen wurden, steigt die Pro-Kopf-Verschuldung der Bürger Schönsees und wird deutlich über dem Landesdurchschnitt liegen.
Der Landesdurchschnitt bzgl.des Schuldenstandes pro Einwohner lag 2018 bei Gemeinden gleicher Größe bei 592,00 €/Einwohner.

Eine kleine Spitze meinerseits zu diesem Desaster:
bei der Einweihung der in Angriff genommen Bauprojekte könnten wir zur Minderung der städtischen Defizite ein Spendenkorb herumreichen. Reichen würde dies allerdings bei weitem nicht.

Zeitungsberichte „Der neue Tag“:
onetz.de/oberpfalz…n-id3048954.html:
Schönsee muß sich an Schulden gewöhnen

onetz.de/oberpfalz…n-id3048965.html:
etliche Projekte binden Gelder in Schönsee



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